Wer zahlt deine Weiterbildung?

Der Staat fördert Weiterbildung über mehrere Wege. Welcher für dich passt, hängt an deiner Lebenssituation, nicht an der Förderung selbst. Diese Seite hilft dir, in zwei Minuten die richtige Tür zu finden.

Die meisten Menschen, die nach "Weiterbildung vom Staat bezahlt" suchen, wissen grob dass es Förderungen gibt, aber nicht welche für sie. Das ist normal. Das deutsche System ist nicht in einem Topf, sondern in sechs. Je nachdem, ob du arbeitest, arbeitssuchend bist, selbstständig, Kinder hast, über 50 bist oder in einer Sonderlage steckst, gilt ein anderer Paragraf, ein anderer Ansprechpartner, ein anderes Formular.

"Vom Staat bezahlt" bedeutet selten, dass alles automatisch kostenlos ist. In den meisten Fällen werden zwischen 25 und 100 Prozent der Kosten übernommen. Ob du bei 0 Euro landest, hängt an deinem Status, an der Unternehmensgröße deines Arbeitgebers oder an der Entscheidung eines Vermittlers. Unten findest du die sechs Hauptgruppen. Such dir die Karte, die am ehesten auf dich passt, und spring in den passenden Abschnitt.

Die sechs Gruppen auf einen Blick

Jede Karte zeigt dir die wichtigste Förderung, den zuständigen Ansprechpartner und was du mitbringen musst. Wenn du in mehrere Gruppen fällst, gilt meistens die Gruppe, aus der du dein Einkommen beziehst.

Gruppe 1

Arbeitnehmer

Festangestellt, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Dein Arbeitgeber ist Teil der Gleichung. Die Wege führen meist über ihn.

Hauptförderung
Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III)
Ansprechpartner
Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit
Eigenanteil realistisch
0 bis 75 Prozent, je nach Betriebsgröße
Zum Abschnitt →
Gruppe 2

Arbeitssuchende

Arbeitssuchend gemeldet, im Bezug von Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld. Hier ist der Bildungsgutschein das Kerninstrument.

Hauptförderung
Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)
Ansprechpartner
Persönliche Vermittlung bei Agentur oder Jobcenter
Eigenanteil realistisch
0 Euro bei Bewilligung
Zum Abschnitt →
Gruppe 3

Selbstständige

Freiberufler, Solo-Selbstständige, kleine Unternehmer. Weniger direkte Förderung, aber mehrere indirekte Wege.

Hauptförderung
KOMPASS (Solo-Selbstständige) und Betriebsausgabe
Ansprechpartner
Arbeitsagentur oder Steuerberater
Eigenanteil realistisch
10 Prozent bei KOMPASS, sonst steuerliche Absetzung
Zum Abschnitt →
Gruppe 4

Eltern und Wiedereinstieg

Elternzeit, Rückkehr nach Pause, alleinerziehend. Hier geht es nicht nur um Kursgebühren, sondern auch um Betreuung und Alltag.

Hauptförderung
Bildungsgutschein plus § 87 SGB III (Kinderbetreuung, 160 Euro pro Kind und Monat)
Ansprechpartner
Agentur für Arbeit oder Jobcenter
Besonderheit
Mehrbedarf § 21 SGB II (12 bis 60 Prozent) für Alleinerziehende im Bürgergeld
Zum Abschnitt →
Gruppe 5

50 plus

Berufserfahrung als Ressource. Förderinstrumente mit höherem Hebel, wenn du die Weiterbildung rechtzeitig angehst.

Hauptförderung
Bildungsgutschein plus verlängerter ALG-I-Bezug (§ 147 SGB III)
Ansprechpartner
Vermittlung bei der Agentur für Arbeit
Besonderheit
Eingliederungszuschuss für Arbeitgeber (§ 88 bis § 92 SGB III) erleichtert den Wiedereinstieg
Zum Abschnitt →
Gruppe 6

Spezialfälle

Behinderung, Migration, Kurzarbeit, Haftentlassung, Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Eigene Förderlogik, eigene Stellen.

Hauptförderungen
LTA (§ 49 SGB IX), Qualifizierungsgeld (§ 82a SGB III), BFD, Anerkennungszuschuss
Ansprechpartner
Variiert: Rentenversicherung, Integrationsamt, BFD, IQ Netzwerk
Besonderheit
Förderungen gehen oft über Kursgebühren hinaus
Zum Abschnitt →

Unsicher, welche Gruppe auf dich passt? Der persönliche Förder-Pfad fragt in acht bis zehn Fragen deine Situation ab und zeigt dir die passende Förderung plus die nächsten Schritte. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Förder-Pfad starten
Gruppe 1 · Arbeitnehmer

Du bist festangestellt

Wer in einem festen Arbeitsverhältnis steht, hat drei Hauptwege. Alle drei kosten dich unterschiedlich viel Eigeninitiative, und nur einer funktioniert komplett ohne Arbeitgeber.

Weg 1: Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III)

Das QCG ist der Standardweg für Beschäftigte, wenn der Arbeitgeber mitspielt. Er stellt den Antrag beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. Du musst also erst einmal das Gespräch mit deinem Chef führen. Wie viel übernommen wird, hängt an der Betriebsgröße:

Mehr Details zum Antrag, zur Argumentation gegenüber dem Arbeitgeber und zu typischen Einwänden findest du auf der Schwester-Site qualifizierungschancengesetz-weiterbildung.de.

Weg 2: Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz richtet sich an Berufstätige, die sich auf einen anerkannten Fortbildungsabschluss vorbereiten: Meister, Fachwirt, Techniker, Erzieher. 50 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungskosten werden als Zuschuss gewährt, 50 Prozent als zinsloses KfW-Darlehen. Bestehst du die Prüfung, werden 50 Prozent des Darlehens erlassen. Es gibt keine Altersgrenze und keine Einkommensgrenze. Für DigiMan oder reine Zertifikatskurse passt Aufstiegs-BAföG selten, weil es einen anerkannten Fortbildungsabschluss erfordert.

Weg 3: Bildungsurlaub

In 14 der 16 Bundesländer haben Arbeitnehmer Anspruch auf fünf Tage bezahlten Bildungsurlaub pro Jahr. In Bayern und Sachsen gibt es keinen gesetzlichen Anspruch. Der Urlaub wird vom Arbeitgeber gezahlt, die Kurskosten trägst du selbst. Bildungsurlaub ist kein Finanzierungsinstrument, aber er schafft die Zeit, die du brauchst.

Weg 4: Steuerliche Absetzung

Kurskosten, Fahrtkosten, Arbeitsmittel und Prüfungsgebühren kannst du als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen. Das ist keine direkte Förderung, aber je nach Einkommen fließen 25 bis 42 Prozent der Kosten zurück. Wenn Arbeitgeber oder Agentur nichts zahlen, ist das dein Sicherheitsnetz.

Wenn du gerade überlegst, wie du das Thema mit deinem Arbeitgeber ansprichst: Der Artikel zum QCG-Gespräch gibt dir eine konkrete Argumentation an die Hand.

Alle Arbeitnehmer-Artikel
Gruppe 2 · Arbeitssuchende

Du bist arbeitssuchend oder arbeitslos

Wenn du bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter gemeldet bist, ist der Bildungsgutschein das wichtigste Instrument. Er ist rechtlich eine Ermessensleistung nach § 81 SGB III, das heißt dein Vermittler entscheidet. Gut vorbereitet ins Gespräch zu gehen ist deshalb entscheidend.

Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)

Der Bildungsgutschein übernimmt 100 Prozent der Lehrgangskosten. Dazu kommen Fahrtkosten, Kinderbetreuung und Arbeitsmittel. Dein Arbeitslosengeld läuft während der Weiterbildung weiter. Voraussetzung: Du bist arbeitssuchend gemeldet, von Arbeitslosigkeit bedroht, oder dir fehlt ein Berufsabschluss. Der Kurs muss bei einem AZAV-zertifizierten Träger stattfinden.

Der Gutschein ist drei Monate gültig. Nach Ausstellung hast du diese Zeit, dich bei einem Träger einzuschreiben. Konkrete Argumentationshilfen für das Vermittler-Gespräch und die typischen Ablehnungsgründe findest du unter kostenlose-weiterbildung-arbeitsamt.de. Der Antragsprozess ist auf ki-kurs-bildungsgutschein.de Schritt für Schritt beschrieben.

Weiterbildungsgeld (§ 87a SGB III)

Wenn du eine abschlussorientierte Weiterbildung mit Bildungsgutschein machst, gibt es zusätzlich 150 Euro pro Monat. Plus 1.000 Euro bei bestandener Zwischenprüfung und 1.500 Euro bei bestandenem Abschluss. Das gilt ausschließlich für Arbeitssuchende im Bezug von Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld, nicht für Beschäftigte. Der Betrag wird nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

Vermittlungsgutschein und AVGS (§ 45 SGB III)

Für Bewerbungscoaching, Profiling und Vermittlungsunterstützung gibt es den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein. Er ergänzt den Bildungsgutschein und kann vor, während oder nach einer Weiterbildung eingesetzt werden. Auch hier entscheidet der Vermittler.

Unterschied Arbeitslosengeld I und Bürgergeld

Arbeitslosengeld I ist eine Versicherungsleistung nach SGB III und kommt von der Agentur für Arbeit. Anspruch hast du, wenn du in den letzten 30 Monaten mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast. Die Bezugsdauer hängt an Alter und Beschäftigungsdauer: Im Normalfall 6 bis 12 Monate, ab 50 länger, bis zum Maximum von 24 Monaten (siehe Abschnitt "50 plus").

Bürgergeld ist eine Grundsicherung nach SGB II und kommt vom Jobcenter. Der Leistungsumfang bei Weiterbildung ist analog zum SGB III, der Weg läuft über den Jobcenter-Vermittler. Bürgergeld-Empfänger mit abschlussorientierter Weiterbildung haben ebenfalls Anspruch auf das Weiterbildungsgeld.

Wichtig: Der Bildungsgutschein ist kein Rechtsanspruch. Wenn dein Vermittler ablehnt, hast du drei Optionen: Widerspruch einlegen, das Gespräch mit anderen Argumenten neu führen, oder einen Vermittlerwechsel beantragen. Konkretes Vorgehen ist im Vermittler-Artikel beschrieben.

Gruppe 3 · Selbstständige

Du bist selbstständig

Selbstständige werden vom deutschen Förderdschungel stiefmütterlich behandelt. Der Bildungsgutschein ist für dich nicht gedacht, das QCG auch nicht. Es gibt aber drei Wege, die für Solo-Selbstständige und Freiberufler funktionieren.

KOMPASS für Solo-Selbstständige

KOMPASS ist ein Programm der Arbeitsagentur speziell für Solo-Selbstständige ohne Mitarbeiter. Gefördert werden 90 Prozent der Kurskosten, maximal 4.500 Euro pro Person.

Wichtig zum Zeitpunkt, an dem du das liest: Es gibt immer wieder Phasen, in denen keine neuen Anträge angenommen werden, weil die Mittel ausgeschöpft sind. Aktuell gilt ein Aufnahmestopp von März bis Mai 2026. Prüfe vor der Antragstellung den Stand auf der offiziellen Seite der Arbeitsagentur.

Steuerliche Absetzung als Betriebsausgabe

Alle Kosten, die mit deiner selbstständigen Tätigkeit zusammenhängen, darfst du als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen. Das umfasst Kursgebühren, Fachbücher, Software, Reisekosten und anteilige Raumkosten. Je nach Einkommensteuersatz bekommst du so 25 bis 45 Prozent der Kosten zurück. Kleinunternehmer können die Vorsteuer nicht ziehen, sondern setzen den Bruttobetrag ab.

Gründungsphase: Einstiegsgeld und Gründungszuschuss

Wenn du dich aus Arbeitslosigkeit selbstständig machst, gibt es den Gründungszuschuss nach § 93 SGB III (für ALG-I-Empfänger) oder das Einstiegsgeld nach § 16b SGB II (für Bürgergeld-Empfänger). Beides sind Ermessensleistungen. Der Gründungszuschuss läuft sechs Monate (ALG I plus 300 Euro) mit Verlängerungsoption auf neun Monate.

Weiterbildung in der Gründungsphase kann mit diesen Instrumenten kombiniert werden, wenn sie zur Gründung beiträgt. Die Details sind im passenden Artikel beschrieben.

Was oft übersehen wird

Wenn du neben deiner Selbstständigkeit einen Nebenjob in Festanstellung hast (auch Minijob), kannst du die Weiterbildung über den Nebenjob und das QCG finanzieren lassen. Der Weg ist ungewöhnlich, aber rechtlich möglich.

Weitere Detailartikel zu KOMPASS, Bildungsprämie-Reststand und steuerlicher Absetzung findest du auch unter ki-weiterbildung-kostenlos.de, dem Förderungs-Hub unseres Netzwerks.

Gruppe 4 · Eltern und Wiedereinstieg

Du hast Kinder oder kehrst nach Pause zurück

Für Eltern gibt es zwei Fragen, die parallel laufen: Wer zahlt die Weiterbildung, und wer zahlt die Kinderbetreuung? Das deutsche System hat für beides eigene Regelungen, und sie greifen ineinander.

Die finanzielle Seite

Wenn du während Elternzeit oder nach einer Familienpause arbeitssuchend gemeldet bist, gilt der normale Weg über den Bildungsgutschein. Dein Elterngeld läuft bis zum Ende der vorgesehenen Bezugsdauer weiter, unabhängig von der Weiterbildung. Bist du weiterhin beschäftigt und willst neben Elterngeld einen Kurs machen, läuft das über das QCG mit dem Arbeitgeber oder privat finanziert als Werbungskosten.

Kinderbetreuung während der Weiterbildung (§ 87 SGB III)

Die Agentur für Arbeit übernimmt pauschal 160 Euro pro Kind und Monat für Kinderbetreuung, solange du eine geförderte Weiterbildung machst und das Kind unter 15 Jahre alt ist. Der Antrag läuft zusammen mit dem Bildungsgutschein. In vielen Fällen reicht das für die Kita-Kosten, bei Tagesmüttern oder Nachmittagsbetreuung eher knapp. Die Pauschale gilt auch bei Teilzeit-Weiterbildungen.

Mehrbedarf für Alleinerziehende (§ 21 SGB II)

Wenn du Bürgergeld beziehst und allein für deine Kinder sorgst, hast du Anspruch auf einen Mehrbedarf von 12 bis 60 Prozent des Regelbedarfs, je nach Anzahl und Alter der Kinder. Der Eckregelsatz 2026 liegt bei 563 Euro. Das sind in der Praxis zwischen 67 Euro (ein Kind ab 7) und 337 Euro (vier Kinder oder mehr) monatlich zusätzlich. Der Antrag läuft über das Jobcenter.

Praxishinweis für Alleinerziehende: Der Mehrbedarf nach § 21 SGB II ist kein Antragsautomatismus. Viele Jobcenter fragen ihn nicht aktiv ab. Wenn du alleinerziehend bist und Bürgergeld beziehst, prüfe deinen Bescheid explizit auf die Mehrbedarfsposition.

Zeitlich: Online oder Präsenz, und was geht mit Kindern

Online-Kurse sind für Eltern meist praktischer: kein Arbeitsweg, Pausen in Reichweite, weniger Logistik. Was sie nicht leisten: das Pausenbrot für die Kollegin, das informelle Netzwerk, den Tapetenwechsel. Beides hat seinen Preis. Der Artikel Online-Kurse für Eltern: wann sie sinnvoll sind geht das differenziert durch.

Wenn der Wiedereinstieg nach einer längeren Pause ansteht, ist das selten nur eine finanzielle Frage. Der Artikel Wiedereinstieg nach langer Pause beschreibt die psychologische Seite, die oft unterschätzt wird.

Hilfestellen für Eltern

  • Agentur für Arbeit: 0800 4 5555 00 (kostenfrei)
  • Familienservicestellen der Kommunen: vermitteln Betreuung
  • Schwanger in Not: 0800 40 40 020 (Bundesstiftung Mutter und Kind)
  • Bundesverband Alleinerziehende: Rechts- und Sozialberatung, vamv.de
Gruppe 5 · 50 plus

Du bist über 50

Die Fördersysteme kennen keine Altersgrenze. In manchen Punkten gelten für ältere Arbeitnehmer und Arbeitssuchende sogar erweiterte Regelungen. Was sich mit dem Alter wirklich ändert, ist weniger die Rechtslage als die praktische Vermittlung.

Verlängerter ALG-I-Bezug nach Alter (§ 147 SGB III)

Wer über 50 arbeitssuchend wird und länger eingezahlt hat, bekommt länger Arbeitslosengeld I. Die Staffelung:

Das bedeutet in der Praxis: Wer mit 55 den Job verliert, hat eineinhalb Jahre Zeit, eine Weiterbildung abzuschließen und sich neu zu orientieren. Viele nutzen diese Zeit zu spät. Der Artikel ALG I läuft aus: die letzten Monate nutzen beschreibt den sinnvollen Fahrplan.

Eingliederungszuschuss für ältere Arbeitnehmer (§ 88 bis § 92 SGB III)

Wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitssuchenden ab 50 einstellt, bekommt er einen Lohnzuschuss der Agentur für Arbeit für bis zu 36 Monate. Die Quote liegt bei bis zu 50 Prozent des Gehalts, bei Menschen ab 55 mit Vermittlungshemmnissen höher. Das ist kein Geld, das bei dir ankommt, aber es ist ein Argument, das du in Bewerbungsgesprächen nennen kannst. Arbeitgeber kennen das Instrument oft nicht.

Bildungsgutschein und AGG

Der Bildungsgutschein selbst hat keine Altersgrenze. Die Gleichbehandlung ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (§ 1 bis § 3 AGG) abgesichert. Wenn ein Vermittler "lohnt sich doch kaum noch" sagt, ist das kein rechtlich gültiger Ablehnungsgrund. Der Artikel Altersdiskriminierung im Vermittler-Gespräch beschreibt, wie du darauf reagierst, ohne das Verhältnis zu zerstören.

Was 50 plus unterschätzt

In vielen Weiterbildungen sind Teilnehmer über 50 die besten Projektgeber am Ende des Kurses. Sie bringen betriebliches Alltagswissen mit, das keine noch so gute Hochschule ersetzen kann. Fachabteilungen vertrauen ihnen schneller als 25-Jährigen, weil sie die Perspektive verstehen.

Wenn Rente näher ist als Wechsel

Ab Mitte 50 ist die Frage nicht mehr nur "Welche Weiterbildung?", sondern auch "Wie passt das in den Lebensplan?". Für die letzten Berufsjahre gibt es andere Instrumente: Teilzeit, Altersteilzeit, Übergangsgeld der Rentenversicherung bei Reha. Der Artikel Qualifizierung vs. Übergangsgeld stellt die Optionen nebeneinander.

Gruppe 6 · Spezialfälle

Du bist in einer besonderen Lage

Sechs Konstellationen, die nicht in die anderen fünf Gruppen passen und eigene Regeln haben. Wenn du dich hier wiederfindest, lohnt der Gang zur passenden Beratungsstelle mehr als der klassische Antrag bei der Agentur für Arbeit.

Behinderung und gesundheitliche Einschränkungen

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA, § 49 SGB IX) sind das Kerninstrument. Je nach Ursache der Einschränkung ist ein anderer Träger zuständig: die Deutsche Rentenversicherung nach längerer Krankheit, die Agentur für Arbeit bei angeborener Behinderung, die Berufsgenossenschaft nach Arbeitsunfall, ein gesetzlicher Unfallversicherer bei Wegeunfällen. LTA geht oft weit über die Kurskosten hinaus und deckt Lebensunterhalt, Reisekosten und technische Hilfen.

Ein Grad der Behinderung (GdB) ist nicht Voraussetzung, aber er erleichtert viele Anträge. Der Schwerbehindertenausweis öffnet zusätzliche Rechte nach § 168 SGB IX, darunter fünf Tage Zusatzurlaub pro Jahr.

Nach psychischer Erkrankung

Weiterbildung nach Burnout oder Depression ist möglich, aber die Reihenfolge ist kritisch: Zuerst medizinische Stabilisierung, dann Kurs. Weiterbildung ersetzt keine Therapie. Wenn du in einer Krise bist, wende dich zuerst an Hausarzt, Psychotherapeut oder Krankenkasse. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter 0800 111 0 111.

Wenn die gesundheitliche Basis steht, ist LTA oft der passende Weg, weil die Reha-Komponente Belastbarkeit schrittweise aufbaut. Details im Artikel Weiterbildung nach psychischer Erkrankung.

Kurzarbeit und § 82a SGB III Qualifizierungsgeld

Wenn du in Kurzarbeit bist und dein Betrieb von Strukturwandel betroffen ist, kann Qualifizierungsgeld nach § 82a SGB III die Kurzarbeit ersetzen oder ergänzen. Der Arbeitgeber stellt den Antrag beim Arbeitgeberservice. Die Leistung: 60 Prozent des Nettolohnausfalls (ohne Kind) beziehungsweise 67 Prozent (mit Kind), analog zum Kurzarbeitergeld. Weiterbildungskosten werden separat bezuschusst.

Nach der Bundeswehr (BFD)

Soldaten auf Zeit haben je nach Dienstzeit einen Anspruch auf Förderung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) von bis zu sechs Jahren. Die Förderung reicht deutlich über den Bildungsgutschein hinaus: volle Kurskosten, Lebensunterhalt, Umzugshilfen. Bei einer Dienstzeit von acht Jahren sind Weiterbildungen im Wert von mehreren Zehntausend Euro möglich.

Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Wenn du im Ausland einen Berufs- oder Hochschulabschluss erworben hast, ist die Anerkennung oft der erste Schritt. Kosten von 100 bis 600 Euro werden über den Anerkennungszuschuss erstattet, Qualifikationsanalysen mit bis zu 1.200 Euro. Voraussetzung: Hauptwohnsitz in Deutschland, Jahreseinkommen unter 32.000 Euro (brutto, bei Ehepaaren 50.000). Antragsfrist aktuell bis 30. Juni 2027. Kontakt: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb), Telefon 0371 4 33 11 222.

Die offizielle Informations-Plattform ist anerkennung-in-deutschland.de. Beratung bietet das IQ Netzwerk in jedem Bundesland.

Haftentlassung

Wer aus Haft entlassen wird, hat Anspruch auf Übergangshilfen. Je nach Bundesland greifen Sozialdienste, freie Träger oder Resozialisierungsstellen. Weiterbildung läuft in der Regel über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III oder über Bürgergeld plus Weiterbildungsgeld. Die Bewährungshilfe und die Sozialdienste der Justiz sind die ersten Anlaufstellen.

Primäre Beratungsstellen für Spezialfälle

  • Deutsche Rentenversicherung: 0800 1000 4800 (kostenfrei, für LTA und Reha)
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr, bei psychischer Krise)
  • Sozialverband VdK: vdk.de (für Menschen mit Behinderung)
  • Sozialverband SoVD: sovd.de (Rechts- und Sozialberatung)
  • IQ Netzwerk: netzwerk-iq.de (Migration und Anerkennung)
  • Integrationsamt: im jeweiligen Bundesland (für Schwerbehinderte)

Rechtlicher Rahmen im Überblick

Fünf Paragrafen tragen das ganze System. Wenn du den Überblick behalten willst, genügt diese Tabelle.

Rechtsnorm Inhalt Für wen
§ 81 SGB III Bildungsgutschein, Ermessensleistung, 100 Prozent Kurskosten Arbeitssuchende, Bürgergeld-Empfänger
§ 82 SGB III Qualifizierungschancengesetz, 25 bis 100 Prozent je nach Betriebsgröße Beschäftigte Arbeitnehmer
§ 82a SGB III Qualifizierungsgeld bei strukturwandelbedingter Weiterbildung, 60 bzw. 67 Prozent Nettolohn Beschäftigte in Kurzarbeit
§ 87 SGB III Kinderbetreuung während geförderter Weiterbildung, 160 Euro pro Kind und Monat Eltern in Maßnahme
§ 87a SGB III Weiterbildungsgeld 150 Euro pro Monat plus 1.000/1.500 Euro Prämien Arbeitssuchende mit abschlussorientierter Weiterbildung
§ 49 SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) Menschen mit Behinderung oder gesundheitlicher Einschränkung
§ 21 SGB II Mehrbedarf Alleinerziehende, 12 bis 60 Prozent des Regelbedarfs Alleinerziehende im Bürgergeld
§ 147 SGB III Anspruchsdauer Arbeitslosengeld I, verlängert ab 50 Ältere Arbeitssuchende

Die beiden Kernunterschiede, die oft verwechselt werden: Der Bildungsgutschein (§ 81) ist eine Ermessensleistung, das Weiterbildungsgeld (§ 87a) ein Anspruch, sobald der Gutschein bewilligt ist. Für Beschäftigte existiert das Weiterbildungsgeld nicht. Was für sie an Lohnersatz greift, läuft über das Qualifizierungsgeld nach § 82a, aber nur bei Kurzarbeit und Strukturwandel.

Begriff "Bildungsprämie": Die alte Bildungsprämie des Bundes ist Ende 2021 ausgelaufen. Sie kommt in älteren Ratgebern noch vor, aber sie wird nicht mehr gezahlt. Wenn du darüber stolperst, ignorier es. Aktuelle Alternativen für Beschäftigte sind QCG, Aufstiegs-BAföG und steuerliche Absetzung.

Welche Kurse werden eigentlich gefördert?

Nicht jede Weiterbildung ist förderfähig. Die vier wichtigsten Kriterien:

AZAV-Zertifizierung des Trägers

Die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) ist das wichtigste Tor. Ohne AZAV-Zulassung des Trägers durch eine fachkundige Stelle wie die DEKRA kann kein Bildungsgutschein eingelöst werden. SkillSprinters ist zum Beispiel durch die DEKRA zertifiziert. Die Zulassung wird regelmäßig überprüft und kann widerrufen werden.

AZAV-Zertifizierung heißt nicht "staatlich". Es heißt: ein unabhängiger fachkundiger Prüfer hat den Träger geprüft und die Zulassung im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit erteilt. Der Unterschied ist juristisch wichtig.

Zweck und Sinnhaftigkeit

Der Kurs muss zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt beitragen oder einen drohenden Jobverlust abwenden. "Hobby-Weiterbildung" wird nicht gefördert. Bei beruflicher Orientierung ohne klares Ziel wird es schwierig.

Format

Vollzeit und Teilzeit werden beide gefördert, Online und Präsenz ebenfalls. Das Format hat keinen Einfluss auf die Förderfähigkeit, solange der Träger AZAV-zertifiziert ist. Online-Formate werden seit 2020 deutlich häufiger bewilligt.

Dauer

Kürzere Kurse (wenige Tage bis wenige Wochen) werden oft unproblematisch bewilligt. Längere Umschulungen (12 bis 36 Monate) erfordern mehr Argumentation und werden meist an einen klaren Zielberuf geknüpft.

Der SkillSprinters-Kurs Digitalisierungsmanager für Prozessautomatisierung und KI ist AZAV-zertifiziert durch die DEKRA und mit Bildungsgutschein vollständig gefördert. 4 Monate, komplett online, keine Programmierkenntnisse erforderlich.

Mehr zum Kurs

Drei Rechenbeispiele aus der Praxis

Drei typische Konstellationen, konkret durchgerechnet. Alle Beispiele sind realistisch, die Namen frei erfunden.

Beispiel 1 · Arbeitssuchend

Tarek, 34, seit vier Monaten arbeitslos

Tarek war Sachbearbeiter in der Logistik, sein Arbeitgeber hat Insolvenz angemeldet. Er bezieht Arbeitslosengeld I, sein Vermittler hat ihm nach zwei Gesprächen einen Bildungsgutschein für eine viermonatige Weiterbildung zum Digitalisierungsmanager ausgestellt.

  • Kursgebühr: 9.700 Euro → Bildungsgutschein deckt 100 Prozent
  • Arbeitslosengeld I läuft weiter: ca. 1.600 Euro pro Monat
  • Weiterbildungsgeld § 87a: 150 Euro pro Monat × 4 Monate = 600 Euro
  • Prämie bei Abschluss: 1.500 Euro
  • Fahrtkosten: nicht nötig, reiner Online-Kurs
Eigenanteil Tarek: 0 Euro. Zusätzlich bekommt er während der Weiterbildung weiter ALG I plus 150 Euro pro Monat und eine Abschlussprämie von 1.500 Euro.
Beispiel 2 · Beschäftigt

Marianne, 48, Buchhalterin in einem Familienunternehmen (32 Mitarbeiter)

Marianne will sich weiterbilden, weil ihr Betrieb auf DATEV Unternehmen Online umstellt und sie zusätzlich Prozessautomatisierung übernehmen soll. Ihr Arbeitgeber stellt über den Arbeitgeberservice einen QCG-Antrag.

  • Kursgebühr: 9.700 Euro → QCG übernimmt 50 Prozent = 4.850 Euro
  • Eigenanteil Arbeitgeber: 4.850 Euro (kann steuerlich als Betriebsausgabe abgesetzt werden)
  • Lohnzuschuss während der Freistellungszeit: bis zu 50 Prozent des Lohns
  • Marianne selbst zahlt nichts
Eigenanteil Marianne: 0 Euro. Der Arbeitgeber übernimmt 4.850 Euro, bekommt aber nach Steuern rund 60 Prozent wieder zurück. Sein Netto-Aufwand liegt bei ca. 2.000 Euro für eine qualifizierte Fachkraft, die bleibt.
Beispiel 3 · Alleinerziehend, Bürgergeld

Kathrin, 39, alleinerziehend mit zwei Kindern (5 und 9 Jahre)

Kathrin bezieht Bürgergeld, hat Interesse an einer DigiMan-Weiterbildung. Ihr Jobcenter-Vermittler bewilligt den Bildungsgutschein.

  • Kursgebühr: 9.700 Euro → Bildungsgutschein deckt 100 Prozent
  • Bürgergeld läuft weiter: ca. 563 Euro Regelbedarf + Kinderregelsatz + Kosten der Unterkunft
  • Mehrbedarf Alleinerziehende § 21 SGB II: 36 Prozent von 563 Euro = 202,68 Euro pro Monat zusätzlich
  • Kinderbetreuung § 87 SGB III: 160 Euro × 2 Kinder × 4 Monate = 1.280 Euro
  • Weiterbildungsgeld § 87a: 150 Euro × 4 Monate = 600 Euro
  • Abschlussprämie: 1.500 Euro
Eigenanteil Kathrin: 0 Euro. Das Weiterbildungsgeld allein deckt die Lernmaterialien und unvorhergesehene Kosten. Der Mehrbedarf nach § 21 ist keine Weiterbildungsförderung im engeren Sinne, er stabilisiert aber den Haushalt während der Maßnahme.

Alle drei Beispiele gehen von Bewilligung aus. Der Bildungsgutschein ist eine Ermessensleistung, eine Ablehnung ist möglich. QCG-Anträge werden vom Arbeitgeber gestellt, der Arbeitgeber kann sich auch gegen die Förderung entscheiden. Vermittlungserfolge nach dem Kurs können wir nicht garantieren.

Häufige Fragen

Zehn Fragen, die wir aus Erstgesprächen kennen.

Zahlt der Staat wirklich meine komplette Weiterbildung?
Das hängt von deiner Situation ab. Mit Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit werden 100 Prozent der Lehrgangskosten übernommen. Bei beschäftigten Arbeitnehmern über das QCG liegt die Quote je nach Unternehmensgröße zwischen 25 und 100 Prozent. Volle Kostenübernahme ist möglich, aber nicht automatisch.
Ist der Bildungsgutschein ein Rechtsanspruch?
Nein. Der Bildungsgutschein nach § 81 SGB III ist eine Ermessensleistung. Dein Vermittler entscheidet, ob eine Weiterbildung notwendig ist. Ein gut vorbereitetes Gespräch mit klarem Zielberuf und passender Begründung erhöht die Chance deutlich. Bei Ablehnung gibt es Widerspruch und in manchen Fällen Vermittlerwechsel.
Wer bezahlt Kinderbetreuung während einer Weiterbildung?
Die Agentur für Arbeit übernimmt nach § 87 SGB III pauschal 160 Euro pro Kind und Monat, solange die Weiterbildung gefördert wird und das Kind unter 15 Jahre alt ist. Der Antrag läuft zusammen mit dem Bildungsgutschein. In manchen Fällen deckt die Pauschale die Kita-Kosten, bei privater Betreuung eher knapp.
Gibt es eine Altersgrenze bei staatlicher Weiterbildungsförderung?
Nein. Weder Bildungsgutschein noch Aufstiegs-BAföG noch QCG haben eine Altersgrenze. Bei Arbeitssuchenden ab 55 Jahren verlängert sich der Arbeitslosengeld-I-Anspruch über § 147 SGB III auf bis zu 24 Monate. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt vor Altersdiskriminierung.
Kann ich mit Bürgergeld eine Weiterbildung machen?
Ja. Dein Jobcenter fördert Weiterbildung analog zur Agentur für Arbeit. Zusätzlich gibt es bei abschlussorientierten Weiterbildungen das Weiterbildungsgeld nach § 87a SGB III: 150 Euro monatlich plus 1.000 Euro Zwischenprüfungsprämie und 1.500 Euro Abschlussprämie. Alleinerziehende haben außerdem Anspruch auf den Mehrbedarf nach § 21 SGB II.
Werden private Anbieter gefördert oder nur staatliche Schulen?
Beides. Entscheidend ist nicht der Rechtsstatus des Trägers, sondern eine AZAV-Zulassung durch eine fachkundige Stelle wie die DEKRA. "AZAV-zertifiziert" heißt nicht "staatlich", es heißt: von einer unabhängigen Stelle im Auftrag der Bundesagentur geprüft. Ohne AZAV-Zulassung kein Bildungsgutschein.
Was ist wenn ich Selbstständiger bin?
Für Solo-Selbstständige gibt es KOMPASS mit bis zu 4.500 Euro (aktuell Aufnahmestopp März bis Mai 2026). Weiterbildungskosten sind außerdem als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Bei Gründung aus Arbeitslosigkeit greifen Einstiegsgeld und Gründungszuschuss. Der Bildungsgutschein ist für aktive Selbstständige nicht gedacht.
Brauche ich eine Empfehlung vom Arbeitgeber?
Nein, nicht für Bildungsgutschein oder Aufstiegs-BAföG. Das Qualifizierungschancengesetz funktioniert nur mit dem Arbeitgeber, weil er den Antrag stellt. Ohne seine Zustimmung bleiben Aufstiegs-BAföG, Bildungsurlaub, steuerliche Absetzung und im Zweifel der Weg über die Arbeitslosigkeit nach Kündigung.
Was ist wenn mein Arbeitslosengeld bald ausläuft?
Sprich so früh wie möglich mit deiner Vermittlung. Eine Weiterbildung, die vor Ende des ALG-I-Bezugs bewilligt wird, läuft weiter und das Arbeitslosengeld wird während der Maßnahme fortgezahlt. Viele nutzen die letzten drei Monate, um einen Bildungsgutschein zu beantragen und so die Zeitlücke zu überbrücken.
Zählt Weiterbildung als Arbeitszeit wenn ich beschäftigt bin?
Nicht automatisch. Im QCG kann der Arbeitgeber Freistellungen gewähren, verpflichtet ist er dazu nur nach individueller Vereinbarung. Bildungsurlaub ist in 14 Bundesländern gesetzlich geregelt (meist fünf Tage pro Jahr). Viele Kurse sind so strukturiert, dass sie abends oder am Wochenende stattfinden und so neben der Arbeit machbar sind.

Finde in zwei Minuten heraus, welcher Weg zu dir passt

Der persönliche Förder-Pfad fragt acht bis zehn Fragen ab und zeigt dir die passende Förderung, die zuständige Stelle und die nächsten Schritte. Keine Anmeldung, kein Verkaufsgespräch.

JA

Dr. Jens Aichinger

Gründer von SkillSprinters, DEKRA-zertifizierter Bildungsträger aus Bayreuth. Promovierter Wirtschaftspädagoge, bildet Quereinsteiger in Digitalisierung und KI aus. Kennt das deutsche Fördersystem aus der Praxis: jeden Monat gehen in seinen Kursen Teilnehmer aus allen sechs Gruppen durch die Weiterbildung.

Zuletzt geprüft am 22. April 2026